Projekt Beschreibung

Sommer Vierzehn, die Geburt des Schreckens der Moderne
2014

Die mediale Rauminszenierung zum 100. Jahrestag des Ersten Weltkriegs ist ein Sommerszenario mit Liegestühlen, Strandkörben und feinstem Quarzsand. Sie steht in einem starken Gegensatz zu den über 80 Granaten und dem Rohr einer Fernkanone in Originalgröße. Ebenso das Kornfeld, das in ein Schlachtfeld übergeht. Die mediale Rauminszenierung „Sommer Vierzehn – Die Geburt des Schreckens der Moderne“ spielt mit diesen Gegensätzen. Damit wird die Labilität zwischen Krieg und Frieden charakterisiert. Die 28-minütige Show spannt einen Bogen vom Ersten Weltkrieg über den Nationalsozialismus bis zur Gegenwart.

Synchron zum Film lief eine spektakuläre Licht- und Tonkulisse, die die Besucher umspülte und sie emotional einband. Der Ton und die Filmmusik folgten einem fast sinfonischen Wechsel zwischen langsamen Adagios und dröhnenden, dramatischen Prestos. Dissonierende Stimmenüberlagerungen verkörperten die dramatischsten Ereignisse und übertrugen sie so in den Raum. Die in Originalgröße nachgebauten Kriegsgeräte wurden durch Licht und Ton in die Darstellung einbezogen.